Mensch und Tier, aber auch Pflanzen brauchen in ihrem Stoffwechsel Fett. Dabei findet
sich das
Pflanzenfett vor allem im Samen, der die Bausteine für eine neue Pflanze in
sich trägt: Nüsse, Samen,
Kerne, Getreidekeime. Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch der Oliven gewonnen.
Meist sind diese
Rohstoffe reich an ungesättigten Fettsäuren (einfach und mehrfach). Das
gilt auch für die Öle, die daraus
gepresst werden. Und für Streichfette wie Margarine oder pflanzliche Brotaufstriche,
wenn sie schonend
aus diesen Pflanzenölen hergestellt werden. Ausnahmen sind Kokos- und Palmkernfett
sowie Kakaobutter.
Sie enthalten reichlich gesättigte Fettsäuren und sind bei Raumtemperatur
fest.
Fette tierischen Ursprungs sind entweder Speicherfette vom Tier wie Schmalz oder Speck.
Oder sie stammen aus Milch oder dem Eigelb. Sie alle bestehen hauptsächlich
aus gesättigten
Fettsäuren. Deshalb sind tierische Fette im Vergleich zu Pflanzenfetten auch
eher fest.
Aber auch hier gibt es Ausnahmen, die FischöleIn kalten Gewässern sind Fische
darauf angewiesen,
dass ihr Blut, in dem ja auch Fettteilchen transportiert werden, flüssig bleibt.
Fettreiche Fischsorten
wie Hering, Makrele oder Lachs punkten deshalb durch ihren hohen Gehalt an gesunden
Omega-3-Fettsäuren.
Doch wer will sich schon Lebertran auf‘s Brot schmieren?