Margarine
ist nach der gesetzlichen Definition ein bei einer Temperatur von 20°C fest bleibendes,
streichfähiges Erzeugnis in Form einer festen, plastischen Emulsion, überwiegend
nach dem Typ Wasser in Öl, das aus festen und/oder flüssigen pflanzlichen und/oder
tierischen Fetten gewonnen wurde, für die menschliche Ernährung geeignet ist und
dessen Milchfettgehalt im Enderzeugnis höchstens 3% des Fettgehalts beträgt. Margarine
hat einen Fettgehalt von mindestens 80% und weniger als 90%.
Je höher der Ölanteil einer Margarine ist, desto weicher ist die Konsistenz, desto
gesünder ist die Margarine, weil sie viel mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält.
Margarine zeichnet sich dadurch aus, dass sie in unserer Ernährung einer der wichtigsten
Lieferanten von essentiellen Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen ist.
Das Wort "Margarine" entstand aufgrund des "perligen" Schimmers von Margarine in
Anlehnung an das griechische Wort "Margaron" (Perle).
Margarine ist ein pflanzliches Streichfett, das in der vollfetten Variante auch
zum Braten, Backen und Kochen verwendet werden kann. Die Grundbestandteile sind
wertvolle pflanzliche Öle und Fette, Wasser und beispielsweise Molke- oder Joghurtpulver
und entsprechende Aromen, die für einen feinen Geschmack sorgen. Damit das Fett
und die wässrigen Bestandteile der Margarine sich dauerhaft verbinden, kommen pflanzliche
Emulgatoren zum Einsatz, zum Beispiel Lecithin aus Sonnenblumen.
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren
besitzen zwei oder mehr Doppelbindungen. Zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren
gehören u.a. die Linolsäure, die Alpha Linolensäure, die Arachidonsäure, die Eicosapentaensäure
und die Docosahexaensäure. Die Linolsäure und die Linolensäure sind essentiell (Siehe
Essentielle Fettsäuren).
MUFA
Synonym für einfach ungesättigte Fettsäuren (engl.: monounsaturated fatty
acids).